11.5.2014 – 10.8.2014
Haus Feldberg, Galerie in der Freiburger Kinderklinik

Beschreibung und Vita
Natalie Diffloth, gebürtige Amerikanerin mit französischen Wurzeln, lebt seit 2003 in Deutschland. Als ausgebildete Grafikdesignerin und Künstlerin arbeitet sie seit 1989 im Bereich Design und Kommunikation, mit dem Schwerpunkt auf digitalen Medien. Seit 2005 wohnt sie in Freiburg.

Am Schwarzwald liebt sie vor allem das Gefühl von der Natur umarmt zu werden. Die sanften Hügel, die hohen Bäume und die weiten Wiesen bringen sie oft zum Träumen — deswegen auch der Titel dieser Ausstellung „Träume“. Dabei erkundet sie die Relation von Wahrheit und Illusion, Irdischem und Außerirdischem, Wachsein und Schlafen. Vornehmlich interessiert sie sich für den Bereich, an dem sich diese Gegensätze berühren bzw. sich vermischen.

Bei ihren Fotos fragt man sich, was ist das? Wo sind wir? Wo liegt die Grenze zwischen echt und unecht, konkret und abstrakt? Und weil man diese Grenze nie so richtig erkennen kann, bleiben das Auge — und die Gedanken — in Bewegung. Es fühlt sich an, als ob man sich auf einer längeren Reise befindet. Man fängt an, eine andere Welt zu entdecken, die irgendwie naheliegend ist und gleichzeitig befremdend wirkt. Man kann nur nicht immer genau sagen warum.

Die Bilder hat Natalie Diffloth in unterschiedlichen Ecken der Welt aufgenommen, zum Teil auf Fernreisen, aber auch oft in Freiburg oder in anderen Ländern Europas. Die jetzige Ausstellung enthält Bilder aus Frankreich, Italien, Deutschland, der USA, Indonesien und Kambodscha.

Technisch gesehen, arbeitet sie mit einer Kamera, die nur Schwarz-Weiß-Bilder aufnimmt. Ein integrierter Filter erlaubt ihr, das eindringende Licht subtil zu ändern. Im Nachhinein werden ihre Bilder digital leicht bearbeitet, um bestimmte Bildbereiche oder Details hervorzuheben bzw. zu unterdrücken. Aber grundsätzlich geben die Bilder das wieder, was in dem Moment vor der Kamera stand. Nur merkt man, dass doch etwas Fremdes in ihnen liegt.